Hier möche ich Ihnen einen kurzen Überblick über meine Therapiemethoden geben:

Akupunktur für Tiere zurück

Die Akupunktur ist neben der Diätetik, der Kräuterheilkunde, Qi-Gong und Massagen eine der 5 Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Sie ist eine ganzheitliche Therapie, in der das Tier in seiner Gesamtheit betrachtet wird.

Bestimmte Hautareale werden mit Nadeln stimuliert, um die Eigenregulation des Körpers zu aktivieren.

Die Lebensenergie Qi fließt durch Leitbahnen, auch Meridiane genannt. Wenn Qi nicht mehr ungehindert fließen kann, entstehen Krankheiten.

Durch genaue Untersuchung und eine umfangreiche Anamnese wird festgestellt, welche Meridiane betroffen sind. Zur Behebung der Stagnationen werden bestimmte Akupunkturpunkte aktiviert, damit die Lebensenergie wieder frei fließen kann.

Akupunkturbehandlungen sind unter anderem angezeigt bei

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose, Bandscheibenvorfall, Hüftgelenksdysplasie, Lahmheit etc.)
  • Rittigkeitsproblemen beim Pferd
  • Atemwegserkrankungen
  • Psychische Störungen
  • Hauterkrankungen
  • Allergien
  • Fruchtbarkeitsstörungen

Bei akuten Erkrankungen, die der Behandlung eines Tierarztes bedürfen, kann Akupunktur sehr gut unterstützend eingesetzt werden.

Auch zur Vorbeugung von Krankheiten eignet sich die Akupunktur sehr gut. Durch die Diagnostik wird der gestörte Energiefluss oft erkannt, bevor sich Krankheiten ausgebildet haben.

Unterstützt wird die Akupunktur bei Krankheiten, bei denen sie allein nicht ausreicht, mit chinesischen Kräutern.

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Klassische Homöopathie zurück

Die Grundlage der Homöopathie ist die Ähnlichkeitsregel „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“ (Similia similibus curentur). Begründer der Homöopathie ist der deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843).

Der Körper eines gesunden Tieres setzt sich mit schädlichen Einwirkungen in Form von unterschiedlichsten Abwehrmechanismen (Fieber, Hautausschläge, Durchfall etc.) auseinander. Werden diese Abwehrmechanismen als Krankheiten missverstanden und mit Medikamenten gehemmt oder unterdrückt, kann es zu Komplikationen kommen, da nicht die Ursache der Krankheit beseitigt, sondern die Reaktionen des Abwehrmechanismus blockiert wurden. Der Abwehrmechanismus sucht sich nun eine neue Schwachstelle des Körpers, daher passiert es häufig, dass z. B. nach Unterdrückung eines Hautausschlages Krankheiten innerer Organe, Asthmaanfälle etc. auftreten.

In der Homöopathie werden Symptome nicht als die zu bekämpfende Krankheit sondern als aktive Regulationsvorgänge, die nicht unterdrückt, sondern gezielt gestärkt werden müssen, um die Krankheitsursache zu beseitigen, angesehen. Hier setzt die Wirkung des homöopathischen Arzneimittels an, es aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers, um die Krankheitsursache zu beseitigen.

Die Wirkungen der homöopathischen Medikamente sind durch Arzneimittelprüfungen mit freiwilligen gesunden Menschen erforscht und in so genannten Arzneimittelbildern zusammengestellt worden. In potenzierter Dosis erzeugen sie an gesunden Menschen und Tieren ähnliche Symptome, wie die zu behandelnden Krankheitszeichen bei Kranken.

Es muss die Arznei gefunden werden, deren Arzneimittelbild mit dem Gesamtzustand des Patienten die höchstmögliche Ähnlichkeit aufweist, daher geht der Behandlung eine ausführliche Anamnese voraus.

Homöopathie kann bei allen Krankheiten eingesetzt werden, bei denen noch keine irreversible Organschädigung vorhanden ist.

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Lasertherapie zurück

Die Lasertherapie wird mit einem Low-Level-Laser durchgeführt, dieses ist ein Laser niedriger Energie, der nicht zu chirurgischen sondern ausschließlich zu Heilzwecken eingesetzt wird. Gerichtetes Licht einer definierten Wellenlänge und verschiedener Frequenzen wird verwendet, um positive physiologische Veränderungen in Zellen hervorzurufen und die körpereigene Heilung des Organismus durch Vitalisierung und Reaktivierung zu unterstützen.

Einsatzgebiete sind unter anderem:

  • WundheilungLow-Level-Laser
  • Gewebsregeneration
  • Entzündungshemmung
  • Schmerzlinderung
  • Narbenentstörung
  • Akupunktur

Die Laserpunktur aktiviert ähnliche biochemische, funktionelle und neurologische Prozesse wie die Nadelakupunktur. Sie ist absolut schmerzfrei und lässt sich sehr gut mit Nadelakupunktur verbinden.

In der Akupunktur setze ich den Laser gern bei Tieren ein, die sich nicht nadeln lassen, an Punkten, die man nicht nadeln sollte und bei Kaninchen und Meerschweinchen.

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Westliche Phytotherapie zurück

Die Verwendung von Heilpflanzen zur Behandlung von Krankheiten ist eine der ältesten bekannten Therapieformen.

Die moderne Anwendung von Heilpflanzen ist keine ganzheitliche Heilmethode sondern basiert auf der klassischen Schulmedizin. Sie stellt keine gesonderte medizinische Theorie dar, wie z. B. die Traditionelle Chinesische Medizin oder die Homöopathie. Bei der Phytotherapie werden Krankheitssymptome mit Heilpflanzen behandelt, sie bewirkt keine Regulation.

Indikationen sind u. a.

  • Atemwegserkrankungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes
  • Erkrankungen des Urogenitaltraktes
  • Hauterkrankungen.

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Chinesische Phytotherapie zurück

Im Gegensatz zur westlichen Kräuterheilkunde wirkt die Chinesische Phytotherapie ganzheitlich. Die Rezepte werden nicht für die vorhandenen Krankheitssymptome ausgestellt, sondern individuell auf die einzelnen Krankheitssyndrome des einzelnen Patienten abgestimmt. Dem Einsatz der chinesischen Kräuter geht eine ausführliche Anamnese voraus, gefolgt von einer genauen Diagnostik des energetischen Zustandes des erkrankten Tieres (Pulsdiagnostik, Überprüfung der Schleimhäute, Untersuchung der diagnostischen Akupunkturpunkte).

Ich wende die Chinesische Phytotherapie in Form von hydrophilen Konzentraten (spezielle galenische Zubereitungen durch Extraktion) an, die von einer Apotheke meines Vertrauens, die auch die spezielle Zulassung für diese Kräuter und deren Versand besitzt, nach meinen Rezepten angefertigt und direkt an Sie per Post versandt werden. Die hydrophilen Konzentrate werden von den Tieren besser angenommen als Kräuter oder Tees, da nur einige Tropfen benötigt werden. Die chinesischen Kräuter werden bei manchen Tieren unterstützend zur Akupunktur eingesetzt. Die Einsatzgebiete sind die der Akupunktur.

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Magnetfeldtherapie zurück

Schon in der Antike war die Heilwirkung von Magnetfeldern bekannt. Man nutzte sie, um die Lebensenergie des Organismus zu stärken und die Selbstheilungskräfte zu fördern.

Das pulsierende Magnetfeld bewirkt einen verbesserten Ionenaustausch Magnetfelddeckeder Körperzellen. Der Stoffwechsel wird angeregt, Zellen können sich regenerieren und Stoffwechselprodukte werden besser abtransportiert. Ebenso erfolgt eine verbesserte Durchblutung im Körper und die Sauerstoffaufnahme in den Zellen wird erhöht.

Eingesetzt wird die Magnetfeldtherapie häufig bei orthopädischen Krankheiten, z. B. degenerativen Gelenkserkrankungen, Frakturen, Wirbelsäulenerkrankungen, Muskel- und Sehnenproblemen etc.  Auch bei Wundheilungsstörungen, Entzündungen, Bronchitiden kann die Magnetfeldtherapie unterstützend wirken.

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Inhalation für Pferde mit dem Ultraschall-Inhalator "air-one" zurück

Atemwegserkrankungen, wie z. B. akute und chronische Bronchitiden, Pneumonien, Virusinfektionen und Allergien, kommen bei Pferden sehr häufig vor. 

Ultraschall-Inhalator für Pferde "air-one"
Eine sehr wirksame Therapie ist die Inhalation mit einem Ultraschall-Inhalator für Pferde. 

Bei der Ultraschall-Inhalation werden die Medikamente so fein vernebelt, dass die Aerosolpartikel auch die Alveolen (Lungenbläschen) erreichen und nicht nur bis in die Hauptbronchien gelangen. Dazu wird eine Teilchengröße von 0,47-6 µm, wie sie bei diesem Gerät gegeben ist, benötigt. 

Eine Behandlung dauert pro Inhalation ca. 15-20 Minuten.

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